Quarkkäulchen
Der Name "Quarkkäulchen" hat übrigens nichts mit irgendwelchen "Keulen" zu tun. Er entstammt dem mitteldeutschen "Kaule" - was nichts anderes als "Kugel" bedeutet. Verbreitet ist dieses Gericht besonders in der sächsischen Region.
Zutaten für ca. 4-6 Personen:
- 1kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
- 500g Magerquark
- 4 Eier
- ca. 100g Mehl
- je nach Geschmack: Rosinen
- 4-5 EL Zucker
- Pflanzenöl
An Gerätschaften:
1 Kartoffelpresse
Zubereitung der Quarkkäulchen:
Die gewaschenen, ungeschälten Kartoffeln zum Kochen bringen, dann ca. 20 Minuten köcheln lassen. Dann abschalten und weiter ziehen lassen. Nach weiteren 20 Minuten sollten die Kartoffeln gar sein - kann man zum Beispiel mit einer Rouladennadel testen.
Dann die Kartoffeln kurz abkühlen lassen und vorsichtig die Schale abpellen (deshalb nennt man die ja auch Pell-Kartoffeln). Die gepellten Kartoffeln dann mit der Kartoffelpresse in eine größere Schüssel pressen, Quark und Ei hinzugeben, das Mehl möglichst darüber sieben, um Klumpen zu vermeiden.
Das alles in der Schüssel zu einem festen Teig verarbeiten - am besten geht das direkt mit den Händen, die natürlich vorher ordentlich zu reinigen sind. Wenn man Rosinen mag (mein Fall ist das gar nicht), so kann man die noch je nach Geschmack dem Teig zugeben.
Erfahrungsgemäß ist es besser, ab jetzt zu zweit zu hantieren, damit die zweite Person evtl. etwas Mehl nachgeben kann. Der Teig sollte dann nicht mehr zu feucht sein und sich zu flachen Ovalen (siehe auch Bild) formen lassen.
Diese dann in eine bereits vorgeheizte Pfanne mit Öl geben und von beiden Seiten goldbraun braten.
Gereicht wird das Ganze dann je nach Region mit Apfelmus und/oder Zucker. Ein Tipp von mir - saure Sahne aufstreichen und zusätzlich mit etwas Zucker bestreuen - passt super.
Na dann - Guten Appetit!


